
die Bruttoumsatzrendite im wirtschaftlich guten Jahr 2007 im Durchschnitt bei 5,7 % des Umsatzes.
Die Deutsche Materialeffizienzagentur DEMEA gibt allein für den Materialeinsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen ein durchschnittliches Einsparpotenzial
von 2,4 % des Umsatzes an. In Anbetracht der durchschnittlichen Gewinnmargen von
ca. 5 % wird deutlich, welchen Einfluss z. B. Materialeffizienz allein auf Wirtschaftlichkeit und Gewinn hat.
Effizienzpotenziale sind auf vielen Ebenen im Unternehmen auszu-
machen, sei es bei der eingesetzten Technik oder bei den steuernden Prozessen.
Ressourceneffiziente Produktion bedeutet, möglichst wenig Material und Energie einzusetzen, Reststoffe und Abfälle zu vermeiden und die Rohstoffe wertschöpfend einzusetzen. Die Analyse der Material- und Energieströme liefert die notwendigen Daten, um unter anderem:
- einzelne technische Prozesse zu optimieren und Ausschuss zu verringern
- Prozesssysteme und Produktionsabläufe zu verbessern
- Leerlauf und Stillstandszeiten zu minimieren und Maschinen, Verfahren oder Werkstoffe durch bessere Alternativen zu ersetzen
- Wertstoffkreisläufe zu etablieren
- Abfälle zu verringern
- Energie rückzugewinnen oder einer Nutzung zuzuführen (z.B. Abwärme)
Besonders bei Investitionen in neue Anlagen führt die Berücksichtigung von Effizienzkennwerten langfristig zu einer verbesserten Kostensituation. Auch informierte und motivierte Mitarbeiter sind integraler Bestandteil ressourceneffizienten Handelns. Je aufgeschlossener sie gegenüber Veränderungen sind, umso mehr tragen sie zum unternehmerischen Erfolg bei. Die Erfahrung zeigt, dass viele kleine und große Evolutionssprünge im Unternehmen von Verbesserungsvorschlägen aus der Belegschaft angestoßen wurden.


