Warum Ressourceneffizienz?

Laut Deutscher Bundesbank lagen die Gewinne deutscher Unternehmen 2007 im Durchschnitt bei 4,9 % des Umsatzes (vor Steuern). Die Deutsche Materialeffizienz-
agentur DEMEA hat in zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen allein für den Materialbereich ein Einsparpotenzial von durchschnittlich 2,4 % des Umsatzes ermittelt, das ist die Hälfte der durchschnittlichen Gewinnmarge! Die Frage ist also eher: Warum NICHT Ressourceneffizienz?


 

 


10 % sind immer drin

Wussten Sie, dass im produzierenden Gewerbe der Materialkostenanteil im Durchschnitt über 45 % des Bruttoproduktionswertes ausmacht? Die Energiekosten sind dabei noch nicht einmal mitgerechnet. Doch wo große Kostenblöcke sind, kann auch etwas eingespart werden. Unsere Erfahrung: 10 % sind immer drin! Und wie hoch liegt der Anteil in Ihrem Unternehmen? Machen Sie den Test! Mit dem Tool BW!Sankey auf
dieser Webseite können Sie Ihre Zahlen übersichtlich ausdrucken.





Baden-Württemberg fördert!

Ressourceneffizienz ist der bewusste und sparsame Einsatz der Energie- und Rohstoff-
ressourcen in der Produktion. Die Unternehmen können damit Kosten sparen und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Und sie tun der Umwelt etwas Gutes. Deshalb fördert das Land Baden-Württemberg bereits seit über 13 Jahren Projekte zum Energie- und Stoffstrommanagement und zur Ressourceneffizienz in Unternehmen. Auf dieser Webseite sind Informationen und Erfahrungen dazu zusammengestellt.





Gut für die Umwelt und die Wirtschaft

Was gut ist für jedes einzelne Unternehmen, ist auch gut für Baden-Württemberg.
In einer Studie von McKinsey und dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen wurde 2010 festgestellt, dass Umwelttechnologie und Ressourceneffizienz
bis 2020 ein mögliches jährliches Weltmarktpotenzial von knapp drei Billionen Euro verspricht. Baden-Württemberg könnte mit diesem Schwerpunktthema einen Zuwachs der jährlichen Wertschöpfung im Land in Höhe von 30 bis 45 Milliarden Euro erreichen.