Umwelttechnikpreis 2017

Feierliche Preisverleihung in der Schwabenlandhalle

14 Preisträger und zahlreiche Nominierte: Umweltminister Franz Untersteller hat (am 13.07.) bei einer feierlichen Veranstaltung in der Schwabenlandhalle in Fellbach die Gewinner des Umwelttechnikpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geehrt. Der Preis wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vergeben. Er zeichnet innovative, neuartige Technologien aus, die einen Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten. Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Preis wurde in vier Kategorien verliehen, dazu gab einen Sonderpreis der Jury. 80 Unternehmen aus dem Land bewarben sich dieses Jahr mit ihren Produkten und Verfahren; 24 von ihnen schafften es in die engere Auswahl der Nominierten. Minister Franz Untersteller würdigte in seiner Rede die hohe Anzahl an Bewerbungen, die zeige, wie attraktiv der Preis sei. „Vor allem aber zeigt es, wie viel Innovationskraft in den Unternehmen der Branche steckt“, so der Minister. Der Umwelttechnikpreis helfe diesen Unternehmen dabei, mit ihren Produkten bekannter zu werden und sich im Markt besser zu etablieren, sagte Untersteller weiter. Und er solle Ansporn geben, auch in Zukunft in effiziente Umwelttechnologien zu investieren.

Beim abschließenden Get-together wurde von der Gelegenheit zum Austausch mit den Preisträgern direkt in Kontakt zu treten und die ausgezeichneten Produkte in der Fachausstellung näher kennenzulernen, reichlich Gebrauch gemacht.

Ausführliche Presseinformationen zu den Erstplatzierten der Kategorien, zum Gewinner des Sonderpreises und zur Preisverleihung sind im Pressebereich auf der Website des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg abrufbar.

zur Website

 

Die Gewinner

Kategorie 1 „Energieeffizienz“

  • 1. Preis: Consolar Solare Energiesysteme GmbH, Lörrach: Photovoltaisch-thermische Versorgungseinheit Solink
  • 2. Preis: MANN + HUMMEL, Ludwigsburg: Spin-On Separator: StarBox2 GV
  • 3. Preis: Felss Holding GmbH, Königsbach-Stein: Generation e4.0: Material und Energieeffizienz durch Kaltumformung


Kategorie 2 „Materialeffizienz“

  • 1. Preis: OBE Ohnmacht & Baumgaertner GmbH & Co. KG, Ispringen: SDS-Prozess zur Herstellung von recycelten Hochleistungsmagneten
  • 2. Preis: Doppelt vergeben
    / Lipp GmbH, Tannhausen: Trinkwasserbehälter aus Edelstahl „Tech Tanks“
    / matteco GmbH, Kappelrodeck: Hochwertige, 100 Prozent recyclingfähige Gummimatten aus Altreifenrecyclat
  • 3. Preis: TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen: Highspeed Eco 


Kategorie 3 „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung”

  • 1. Preis: Keller Lufttechnik GmbH + Co. KG, Kirchheim unter Teck: Nassabscheider HydronPlus 1.5
  • 2. Preis: GEO-Bohrtechnik GmbH, Blaustein/Bermaringen: Altlastensanierungsverfahren ISCORAPID®
  • 3. Preis: Doppelt vergeben
    / INERATEC GmbH, Karlsruhe: Chemische Kompaktanlage zur dezentralen Umwandlung von Treibhausgasen in Chemikalien und synthetische Kraftstoffe
    / Lechler GmbH, Metzingen: Lechler VarioClean® - NOx


Kategorie 4 „Mess-, Steuer- und Regeltechik, Industrie 4.0“

  • 1. Preis: GREEN German Reengineering GmbH, Heidelberg: DECON green DiMess2 zur radiologischen Dekontamination von Betonwänden sowie zur Messung, Auswertung und Bewertung der Freigabefähigkeit
  • 2. Preis: Palas® GmbH, Karlsruhe: Fidas® Feinstaubaerosolspektrometer


Sonderpreis der Jury

  • Herrenknecht AG, Schwanau: Grabenloses Erdkabel-Verlegeverfahren Microtunnel-Bohrverfahren E-Power Pipe